behördlich gemeldet als
stephan brumme

existent seit
27.Dezember 1978

meist anzutreffen
Rudolf-Breitscheid-Str. 226
14482 Potsdam
Germany

aber 2004
Appartment 6F
12 Boundary Street
Chippendale
New South Wales 2008
Australia
Handy
+61 4151 86045

ICQ
209876906
 

und im Internet
www.stephan-brumme.com sowie
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Aktueller Sonnenstand



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Tagebucheinträge in der Woche
vom 23.Mai 2004 bis 29.Mai 2004

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Everlong

Samstag, 29.Mai 2004 @ 15:00 Uhr
archiv

Die Planung des Urlaubs im Juni nimmt immer mehr an Schwung zu. Zu dritt geht es nach ... ach, das will ich doch nicht verraten ! Ein einziger Tipp war bislang relativ nah dran, aber die restlichen 99% lagen meilenweit daneben. Deshalb gebe ich einen weiteren Hinweis: die Abschlußsequenz des Films Contact wurde dort gedreht.

Zur Zeit suchen wir noch fieberhaft nach Paketangeboten die die Tauchkosten drastisch reduzieren. Der Preis für Ausrüstung, Sauerstoffflaschen etc. liegt normalerweise bei 80 A$ am Tag. Da wir mehrere Tauchgänge (sechs ?!) planen, hoffen wir auf entsprechende Rabatte. Daumen drücken !

Bei der Recherche war immer wieder der Lonely Planet extrem hilfreich. Demnächst werde ich auf Reisen wohl nur noch diese kleine Meisterwerk an Reiseführer im Gepäck mitnehmen.

Nicht mitnehmen werde ich das Skript für Object-Oriented Modelling: die Abschlußprüfung findet direkt am Tag nach meiner Rückkehr statt. Das heißt, mir stehen volle 24 Stunden zur Verfügung - das reicht vollkommen !





Mamma Mia

Freitag, 28.Mai 2004 @ 21:13 Uhr
archiv

Von uns sechs in der WG sind vier Ausländer. Und aufgrund der etwas größeren Entfernungen ist auch für die beiden Australier Sydney relativ weit weg von daheim.

Marks Eltern wagten dennoch die Reise durch ihr Vaterland und statteten ihrem Sohn einen Besuch ab. Aus einem unerfindlichen Grunde wurde in der Woche vorher so ziemlich alles peinlichst sauber gemacht, sei es nun durch die vom Studentenwohnheim bezahlten Reinungskräfte oder auch durch uns. Seine Eltern müssen jetzt ein vollkommen falsches Bild von uns haben und uns für die Superstudenten halten ...

Das dürfte aber auch der einzige Elternbesuch in diesem Jahr bleiben - wir können also beruhigt in den alten Trott zurückfallen. Aber mal ganz ehrlich: es gibt einen von uns einvernehmlich aufgestellten Plan, der jede Woche einen von uns sechs zur Grundreinigung verdonnert. Ich bin wieder ab kommenden Montag dran und darf die üblichen Dinge erledigen, wie Müll raustragen und Geschirr abwaschen.

Wenn das superschokoladige Magnum von Langnese auch in Deutschland rauskommt, dann dürfte das ziemliche Probleme geben: der Suchtfaktor ist ganz schön hoch, obwohl Magnum in der Sorte Wodka-Cranberry (kein Scherz !) auch eine gute Alternative darstellt. Wie so was hasse: vor dem Kühlregal stehen und eine Entscheidung treffen müssen





All The Small Things

Donnerstag, 27.Mai 2004 @ 17:43 Uhr
archiv

So langsam wird es eng in meinem Portmonee, Portemonnaie oder schlicht meinem Geldsack. Wer jetzt denkt, dass dies an zuviel Geld liegt, der irrt ganz gewaltig. Gegen zuviel Geld gibt es schließlich genug Abhilfemöglichkeiten in Sydney.

Diese Abhilfen funktionieren nicht immer: am kommenden Sonnabend hatte ich mich für einen von der Uni organisierten Canyoning-Ausflug angemeldet. Zu Fuß sollte es durch den ausgetrockneten Tigersnake Canyon gehen. Leider liegen derzeit bei fast allen Studenten Assignments und Prüfungen an, so dass die erforderliche Mindestteilnehmerzahl von 7 nicht erreicht wurde. Naja, so habe das sonst angefallene Benzingeld gespart.

Die Enge in meiner Brieftasche beruht auf unzähligen Mitgliedskarten. Neben Plastikgeld, Studentenchipkarte, Ausweis, Krankenkassenkarte, den Vereinen an der Uni usw. habe ich seit heute auch eine Chipkarte, die mich offiziell als PADI-Taucher ausweist. Es verwundert mich zwar die reichlich lange Bearbeitungsdauer von sechs Wochen (ja, im April legte ich die Prüfung ab), aber wir haben es schließlich mit einem großen Verwaltungsapparat zu tun. Da geht es eben gemächlicher zu.

Hat einer daran gedacht, dass ich in nur sieben Monaten Geburtstag habe ? Na ?





Shiny Happy People

Mittwoch, 26.Mai 2004 @ 20:30 Uhr
archiv

Die letzten Stunden haben mir bewusst gemacht, wie unheimlich produktiv ich unter Druck sein kann. Das Programm namens GnutellaWatch wurde rechtzeitig fertig, die Dokumentation ist vom Umfang her eine Punktlandung (genau 10 Seiten) und auch die Präsentation lief besser als gedacht.

Noch betreibe ich Ursachenforschung und mache mich auf die Suche nach dem alles entscheidenden Hilfsmittel: es wird wohl wieder die Tafel Lindt-Schokolade sein. Sollte das so weitergehen, dann artet das noch zu einem echten Kostenfaktor aus. Falls jemand von Lindt dieses Tagebuch mitliest: ich erkläre mich dazu bereit, jeden Tag über die Vorzüge der Sorte 85% Cocoa schwärmen, wenn ich im Gegenzug hinreichend viel Suchtstoff kostenlos erhalte.

Nach soviel sinnentleertem Rumgelaber nun ein paar ernsthafte Worte zu meinem Projekt GnutellaWatch, das ich in Java schrieb (besser gesagt schreiben musste): die ganzen Filesharing-Programme, wie z.B. Napster und Kazaa, fressen nicht nur enorme Netzwerk-Bandbreiten (und bremsen dadurch das Internet nicht unerheblich aus), sondern dienen in erster Linie zum Brechen der Urheberrechtsgesetze der meisten Industrie-Nationen. Illegal getauschte Musik sowie unrechtsmäßig verbreitete Videofilme sind einige der Gründe für die momentane Misere in der Unterhaltungsbranche.

Die oben genannten Tauschbörsen haben eine grundlegende Schwachstelle: sie verfügen über eine (pseudo)-zentrale Anlaufstelle, auf der die Suche nach Dateien basiert. Damit sind sie technisch und rechtlich angreifbar: Napster hat bereits dichtgemacht, bei Kazaa sieht die Sache momentan ebenfalls sehr kritisch aus.

Sobald aber eine Tauschbörse schließt, stehen schon wieder weitere als Ersatz zur Verfügung. Das absolut dezentrale Gnutella-Netzwerk ist einer der Urahnen des Filesharings. Anfängliche Schwierigkeiten beim Netzwerkverkehr verhinderten den großen Durchbruch dieses Programms, das wegen seiner Topologie rein theoretisch nahezu immun gegen Störversuche ist.

Mein Programm dient nun dazu, das Übel an der Wurzel zu packen: anstatt das Gnutella-Netzwerk zu torpedieren, hilft es lieber dabei die Gnutella-Nutzer ausfindig zu machen. Damit eignet sich GnutellaWatch hervorragend für Administratoren, die verhindern wollen, dass ihre sicherheitskritischen Firmennetzwerke von Tauschbörsen mißbraucht werden.

Für jeden gefundenen Nutzer ermittelt das Programm durch Einsatz diverser Datenbanken umfangreiche Informationen, die (je nach Detailgrad) teilweise neben dem Namen und der kompletten Anschrift auch die volle Telefonnummer enthalten. Big Brother is watching you !

Jeder Student wurde gebeten, sechs Ausdrucke seiner Ausarbeitung mitzubringen, damit andere interessierte Studenten die Details des jeweiligen Projektes in Ruhe nachlesen können. Ich musste (auf meine Kosten ) vier Ausfertigungen nachdrucken, da ein derart großer Bedarf bestand.

Viele der vorgestellten Agenten bearbeiteten Standardthemen: Terminplaner tauchten mit schöner Regelmäßigkeit auf und wurden nur noch von Robocode getoppt, ein vom Dozenten stark forciertes und umworbenes Thema. Mir blieb da entweder der Spaß oder der Sinn auf der Strecke - auf beide kann ich nun mal nicht verzichten. Mein Agent ist thematisch etwas Innovatives, das motivierend während der Entwicklung und zugleich nützlich bei der Anwendung ist.

Neben der zugrundeliegenden Technik dürfte auch meine hübsche Benutzeroberfläche für regen Zuspruch gesorgt haben. Statt öder Textwüsten setzte ich auf den subtilen Einsatz von Farben und bedienerfreundlichen Steuerungselementen. Der Höhepunkt, das auf dieser Webseite bereits gestern zu sehenden Bildschirmfoto, sorgte für einige Lacher. Danke, abtreten.





Always On The Run

Dienstag, 25.Mai 2004 @ 22:15 Uhr
archiv

Dienstage fangen an mich zu langweilen, da sie die (zum Glück einzigen) echten Uni-Tage in der Woche sind. Von 9 Uhr vormittags bis 9 Uhr abends strahlt mein Stundenplan einen äußerst ungesunden Eindruck aus. Naja, eine stundenlange Pause zwischendurch zählt nicht - die ist immerhin essentiell für meine ewig währende Schönheit und passt daher hervorragend in die Kategorie Selbstpräsentation, was wiederum mit der Uni zu tun hat: morgen darf ich mein Projekt im Fach Intelligent Agents vorstellen.

Hätte ich in den vergangenen Wochen etwas mehr getan, dann würde heute deutlich weniger an zu erledigenden Problemen anstehen. Ein paar Ecken sind noch zurechtzubiegen und fordern den listigen Programmierer in mir. Ganz nebenbei sollten noch etwa 10 Seiten Dokumentation herausspringen - autsch !

Genaueres stelle ich morgen ins Tagebuch wenn ich die Präsentation hinter mir habe. Für heute muss das kleine Bildschirmfoto als Anregung reichen.





It Ain't Over Till It's Over

Dienstag, 25.Mai 2004 @ 11:29 Uhr
archiv

Beim Registrar's Cup (am letzten Sonnabend) hatte ich mit schwachen Akkus zu kämpfen und konnte daher nur eine begrenzte Anzahl Bilder schießen. Ein paar schöne Schnappschüsse - die nicht von mir stammen - fügte ich heute zur Fotogallerie hinzu.

Da greife ich gleich richtig tief in die Namenskiste und nenne das ganze Director's Cut ! Unter anderem ist nun auch meine Sektdusche digital erfasst ...





Ring Of Fire

Montag, 24.Mai 2004 @ 18:57 Uhr
archiv

Jeder Raum im Studentenwohnheim ist mit einem Feuermelder ausgestattet. Das hat den großen Vorteil, dass ein generelles Rauchverbot besteht, was ich als militanter Nichtraucher absolut begrüße. Leider sind diese Detektoren extrem empfindlich eingestellt, was mir wöchentlich unüberhörbar verdeutlicht wird.

Die Selbstversorgung treibt manche Studenten an den Herd, einen Ort in der Küche, der eigentlich vorher als heilige Stätte galt, zu der nur die Eltern Zugang haben und die vermutlich nur mit mystischen Zaubern funktioniert. Experimente sind hier wesentlich gefährlicher als das Öffnen der Kühlschranktür. Dieses Wissen sollte man stets im Hinterkopf haben.

Haben aber nicht alle: innerhalb der letzten zwei Tage rückte dreimal die Feuerwehr an, da Qualm die Rauchmelder zu einem nervtötenden Sirenengeräusch veranlasste. Jedesmal kochte irgendwas über, wurde schlicht die Dunstabzugshaube nicht angestellt oder der Toaster versuchte erfolgreich Brot in Steinkohle zu verwandeln.

So ein Feuerwehreinsatz soll angeblich um die 600 A$ kosten, die aber nicht vom Verursacher bezahlt werden, sondern alle Anwohner indirekt über ihre Miete mittragen. Dieser Betrag entspricht ziemlich genau einer Monatsmiete. Im Mai dürfte die Feuerwehr fast 5% der Mieteinnahmen in Geegal kassiert haben - ein untragbarer Zustand.

Ich bin ja dafür, dass die Benutzung der elektrischer Geräte in der Küche erst nach erfolgreicher Absolvierung eines "Wie-geht-eigentlich-Kochen-?"-Kurses erlaubt ist. Zuwiderhandlungen werden mit mindestens zwei Wochen trocken Brot und Wasser bestraft.

Mir kann das alles nicht passieren. Ich esse artig in der Mensa bzw. überwache ständig meine Essenszubereitung, sollte ich mich zu etwas Warmen hinreißen lassen. Somit kann es mir nicht passieren, dass z.B. Eier dermaßen lang gekocht werden bis das komplette Wasser aus dem Topf verdunstet ist (!) - hab ich alles schon gesehen.

Und falls ich mal extrem faul sein sollte, dann steht für den Notfall immer noch ein leckerer Joghurt im Kühlschrank. Null Zubereitung (okay, manchmal muss ich umrühren) bedeutet null Gefahr. Ich sollte die Kunde über dieses geniale Gericht im Wohnheim stärker verbreiten.

Denn eine Beobachtung ist ziemlich gefährlich: mittlerweile verlässt bei einem Feueralarm niemand mehr das Haus, weil sich alle sicher sind, dass wieder ein gescheiterter Koch am Werke war. Sollte es hier wirklich mal brennen, dann ...





Something For The Pain

Sonntag, 23.Mai 2004 @ 23:24 Uhr
archiv

Es gibt Tage an denen einem das eigene fortgeschrittene Alter so richtig schön vor Augen geführt wird. Etwa an einem Tag so wie heute. Gestern betrieb ich um die fünf Stunden Sport - die schlauchten mächtig. Genau deshalb fand ich es wesentlich interessanter, minutenlang die Decke über meinem Bett anzustarren anstatt meinen Hintern zum Aufstehen zu bewegen.

Zum Frühstück (so gegen zwölf Uhr ...) sah ich mir gemütlich das FA-Cup-Finale zwischen Manchester United und Millwall an und verspürte den unheimlichen Drang diese Faulheit bis an ihre Grenzen zu treiben. Selbst nach intensivstem Studium der Tageszeitung (natürlich die dicke Wochenendausgabe) konnte und wollte ich mich nicht bewegen.

Erst gegen 20 Uhr (!) schaffte ich es die Wohnung zu verlassen um Antje und Steffen zu treffen. Beide kenne ich aus Potsdam und sie wollen hier mit einem Work'n'Travel-Visum das Land erkunden. Ich gab ihnen ein paar Tips und berichtete von meinen Erlebnissen. Die beiden werden hier schon gut über die Runden kommen und viel Spaß haben, da mache ich mir absolut keine Sorgen. Wer kommt mich als nächster besuchen ?!







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