behördlich gemeldet als
stephan brumme

existent seit
27.Dezember 1978

meist anzutreffen
Rudolf-Breitscheid-Str. 226
14482 Potsdam
Germany

aber 2004
Appartment 6F
12 Boundary Street
Chippendale
New South Wales 2008
Australia
Handy
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ICQ
209876906
 

und im Internet
www.stephan-brumme.com sowie
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Aktueller Sonnenstand



In Sydney ist es 10:44,
in Luckenwalde 02:44


Mehr dazu unter
sonnenstand.stephan-brumme.com
bzw.
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Tagebucheinträge in der Woche
vom 05.September 2004 bis 11.September 2004

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Desperately

Samstag, 11.September 2004 @ 21:02 Uhr
archiv

Der 11.September hat seit vier Jahren seine ganze eigene Bedeutung. Vorher war es nur einer von 365 Tagen im Jahr, heute ist er so etwas wie ein Synonym für Gewalt. Man erwartet jedes Jahr nahezu einen noch größeren Knall, obwohl man inständig hofft, dass all die Chaoten doch endlich mal zur Besinnung kommen möchten.

Australien erwischte es einen Tag vorher, nämlich gestern - am 10.September. Vor der australischen Botschaft in Jakarta ging eine Autobombe hoch und riß mindestens neun Unschuldige in den Tod.

Als enger politischer Verbündeter der USA hat Australien eine sehr strikte Haltung gegenüber Terrorismus (heutzutage wird das Wort ziemlich oft mißbräuchlich verwendet). Sehr problematisch ist zudem, dass Australien an mehrere Länder muslimischen Glaubens grenzt, was vor zwei Jahren beim Attentat auf Bali fast 100 Australiern zum Verhängnis wurde.

In Australien leben die Menschen im gleichen Luxus wie in Europa oder den USA. Das erzeugt unter all denen, die nicht so ein reiches Leben führen können, tief verwurzelte Wünsche, köchelnden Neid und manchmal eben todbringenden Haß.

Ich fühle mich in Sydney mehr als sicher und habe keinerlei Angst. Die hatte ich auch in Luckenwalde, Potsdam oder Berlin nicht. Doch ich bin mir nicht so darüber im Klaren, ob dieser größte Luxus, die absolute persönliche Freiheit in Form von Unbekümmertheit auf ewig bestehen kann.


1 Kommentar

wise man said, hmmm
schrieb [Ronnypapa] am 24.10.2004 um 21:06 Uhr
da hast du ja sowas von Recht. bleibt nur zu sagen lieber Stephan, in meiner Nähe kann dir nichts passieren, aufgrund meiner politischen Einststellung bin ich sicher keine Zielscheibe für Fanatiker, also immer schön Händchen halten, dann klappts auch mit dem schulweg.




Pretty Fly (For A White Guy)

Freitag, 10.September 2004 @ 20:39 Uhr
archiv

Mein Bruder wird in nur etwas mehr als zwei Wochen von meiner Familie nach Sydney geschickt, um hier nach dem Rechten zu sehen und nach seiner Rückkehr hoffentlich nur Gutes über mich zu berichten. Um sein gnadenlos gerechtes Urteil eventuell doch etwas gnädiger ausfallen zu lassen, versuche ich alle Unternehmungen für ihn vorab zu buchen, so dass er quasi vollkommen unbelastet mit dem Flieger am Kingsford Airport ankommen kann.

Damit ihm meine Mitbewohner keine schlimmen Dinge über mich erzählen können - vermutlich haben sie eine Menge auf Lager - verfrachte ich ihn gleich knappe 24 Stunden später in den nächsten Flieger und wir beide düsen ab nach Ayers Rock. Dort heißt es am großen Stein im Zelt übernachten oder wahlweise direkt unterm Sternenhimmel vom kalten Deutschland zu träumen. Nach vier Tagen geht es weiter nach Brisbane und dann nach Norden Richtung Great Barrier Reef. Schließlich soll sich sein Tauchkurs doch bezahlt machen.

Dank des Internets geht ja vieles recht einfach. So einfach, dass es schon wieder Unmengen Zeit frisst. Ich will gar nicht nachrechnen, wie viele Angebote ich verglichen habe und wie viele Reisekommentare von mir gelesen wurden. Das Internet überflutet einen einfach und wer nicht schwimmen lernt, der ist schnell verloren.

Manchmal braucht man gar nicht zu schwimmen, da reicht es einfach vor der Welle wegzurennen. Beim Ctiy2Sruf (ich wollte ja das Wort nicht mehr erwähnen) roch ich ein wenig Lunte und schlug vergangene Woche wieder zu: jawoll, ich bin für den Sydney Harbour Bridge Run gemeldet. Dieser ist nur ein Teil des Sydney Marathons, jedoch wollte ich mir nicht mehr als 10 km antun, denn schließlich trainiere ich kein bißchen.

Zufälligerweise war meine zentrale Langlaufausrüstungsabholorganisationsstelle direkt in der UTS. Dort bekam ich einen Chip, den ich an meinem Körper zu befestigen habe (vorzugsweise am Knöchel), um dann per Funk eine sekundengenaue Zeitmessung zu erlauben. Übrigens verhindert man damit effizient den um sich greifenden Zeitbetrug, weil an mehreren Stellen entlang der Strecke die Chips zusätzlich von Meßstationen registriert werden: wer unerlaubt abkürzt, fällt auf.

Nicht zu vergessen der ganze Werbekram ! Immerhin setzte Telstra, die australische Telekom, eine hilfreiche Idee in die Welt: per SMS erhält jeder sofort nach Zieleinlauf seine Zeit zugeschickt. Wünscht mir Glück.


1 Kommentar

Dank im Namen des Herrn
schrieb [Bruder Christian] am 23.09.2004 um 18:22 Uhr
Ich freue mich schon auf einen unbelasteten und beschwerdefreien Urlaubstrip




Too Much To Ask

Donnerstag, 09.September 2004 @ 21:09 Uhr
archiv

An meinen australischen Namen Ssdä-faaahn gewöhnte ich mich recht schnell. Niemand nennt mich Steven, denn das hatte ich vorm Beginn der beiden Auslandssemester fest erwartet. Der Nachname ist sowieso unwichtig, deshalb reden wir nicht drüber. Interessanter sind da schon die Vornamen der anderen !

Loida, Mark und ich grübelten volle drei Wochen über den Vornamen unserer chinesischen Mitbewohnerin. Wir verstanden ihr Genuschel nicht so ganz und freuten uns daher über den ersten an sie adressierten Brief, damit wir endlich mal Schwarz auf Weiß einen Namen haben. Und siehe da: Yu.

Letzte oder vorletzte Woche, so genau weiß ich das nicht mehr, tauchte eine ältere australische Frau in unserer WG auf, die anscheinend so etwas ähnliches wie eine Patenbeziehung zu Yu hat. Und diese Frau benutzte klar und deutlich für uns zu hören den Namen Christine. Das irritierte ein wenig und wurde noch konfuser als diese Woche ein Brief mit eben diesem Vornamen ankam (ähm, ich bin nicht neugierig, ich hole nur öfters die Post hoch, pssst).

Viele Chinesen haben einen englischen Namen, so hatten wie für Yu eigentlich Jade in Erinnerung, waren uns da aber nicht so sicher. Unser zweiter Chinese heißt auf englisch Jason, das stellte er glücklicherweise schon am ersten Tag klar und hat sich seitdem freundlicherweise nicht korrigiert.

Heute diskutierten wir über abstruse Eigenart der Australier, mal gerne einen Vornamen für das falsche Geschlecht zu verwenden. Ich hielt Shannon immer für einen Frauennamen, ebenso wie Lindsay und Courtney. In Australien jedoch sind das typische Männernamen. Billie klingt in meinen Ohren maskulin, ich durfte mich bereits persönlich davon überzeugen, dass man in Down Under seine Tochter ebenso nennen darf. Ich könnte die Reihe noch fortsetzen, aber warum tun sich das die Koalastreichler an ? Zu viel Kontakt zu den Schafzüchtern aus Neuseeland ?


1 Kommentar

Nomen est omen
schrieb [Bruder Christian] am 23.09.2004 um 18:17 Uhr
Da wäre noch Andrea der in Italien ein Mann und in Deutschland eine Frau ist. Dann gibts in D noch Sandy, der/die Mann und Frau ist. Und welches Geschlecht hat eigentlich Meiko? Anscheinend wird in Europa dauernd Oktoberfest gefeiert (welches hauptsächlich im September stattfindet). Wer kommt sonst auf solche Namen?




The Masterplan

Mittwoch, 08.September 2004 @ 23:53 Uhr
archiv

Es war einmal ein Softwaresystemtechnik-Student, der aus dieser, unserer Welt eine noch diesigere, unserererere Welt machen wollte. Alles was er dazu verwenden anstrebte, war ein Immatrikulationsformular der Universität Potsdam. Ausgefüllt und losgeschickt bekam er umgehend die Antwort, welche Verbesserungen ihm denn vorschweben. Als ihm nichts einfiel, war er übel stinkig auf sich und studierte halt den Software-Kram neun Semester lang.

Im zehnten Semester, auch gerne das Torschußpanik-Semester genannt, kam ihm endlich die Erleuchtung: dieser Student, von dem wir hier die ganze Zeit reden, soll nicht die Welt für andere verschönern, sondern ganz banal für sich selbst ! Welch geniale Idee, umwerfend gut !

Alles was er dafür brauchte waren zwei Semester in Sydney. Nicht nur geographisch auf den Kopf gestellt, fühlte er wahrhaft den Blues durch seine Glieder fahren und hüpfte und sprang und hüpfte und sprang und knallte gegen den Türrahmen. Solchermaßen erwacht pochte ein kleines grünes Männchen an seine Calcium-überreicherte Schädeldecke und sprach die berühmten drei Worte: "Du sag mal Stephan, wie spät ist es eigentlich ?" Ja, genau so war es. So und nicht anders.

Nur unwesentlich später kam eine zweite Erleuchtung. Stephan fühlte sich noch ein wenig von der ersten Erleuchtung erschöpft und geschlaucht, doch er hörte trotzdem auf seine innere Stimme. Und die sagte ihm: "Du studierst ja zwei volle Semester an der University of Technology in Sydney. Die von dir belegten Fächer ergeben insgesamt 48 Credit Points, was genau die geforderte Summe für einen Master of Information Technology ist. Da du schlauerweise auch alle geforderten Pflichtfächer belegt hast, besteht kein akademisches Hindernis, das dir den tatsächlichen Erwerb des Titels Master of Information Technology verwehren könnte."

Bislang war alles lilabunt, doch ab heute ist es herbstgrau: , ich werde nicht die Bezeichnung Master of Information Technology tragen dürfen. Mir wurde offiziell übermittelt, dass es gewisse verwaltungstechnische Probleme gebe. Im gleichen Atemzug erwähnte man inoffiziell, dass ich als Austauschstudent nun mal keine Studiengebühren zahle. Das sei der einzige Grund, der mir den Titel verwehrt.

Hätte ich im Februar 16000 A$ auf den Tisch geblättert, dann dürfte ich im November meinen Lebenslauf um ein paar Zeilen erweitern. Aber ich glaube das wär mir das Geld nicht wert gewesen. Denn die Erfahrungen, das Wissen und total bescheuerte Geschichten im Tagebuch habe ich auch so mitgenommen. Die kann mir keiner nehmen, egal hinter welchem Schreibtisch er hockt. Nicht einmal eine lilabunte Krawatte hilft. Obwohl: bei so viel Farbblindheit würde ich vielleicht doch eine Ausnahme machen. Gute Nacht.





More Than Us

Dienstag, 07.September 2004 @ 22:01 Uhr
archiv

Als ich vor nunmehr fast zwei Jahren - lang ist's her - mit der Vorbereitung für mein Auslandsstudium begann, da war das Internet für mich eine unerschöpfliche Informationsquelle. Ich erfuhr viel über bürokratischen Kram, wie etwa die Visabestimmungen, schaute mir schon vorab Fotos von der Uni an und versuchte mir heimlich ein paar typisch australische Redewendungen einzuprägen.

Das war alles schön und gut, doch bedeutend mehr lernte ich aus den unzähligen Reisegeschichten, privaten Erfahrungsberichte und persönlichen Tagebüchern, die in liebevoller Kleinarbeit auch das Kleine aufarbeiten. Nicht extra geschönt kamen die unglaublichen Details ans Tageslicht: seien sie nun positiv oder negativ. Ich liebte die Webseite des Ranke-Heinemann-Instituts dafür, sie ließ mich frohen Mutes die Tage bis zum Abflug nach Sydney überstehen.

Inzwischen findet sich mein Tagebuch dort auch verlinkt und leitet diverse Besucher auf meine Seite. Mit schöner Regelmäßigkeit treffen Fragen per Email ein, die ich gerne beantworte. Und das Wort verbreitet sich immer weiter - Webseiten über ein Auslandsstudium in Australien sprießen überall nur so aus dem Boden.

Meine selbstprogrammierte Sonnenstandsanzeige wird inzwischen auch auf mehreren anderen Webseiten benutzt, allen voran Sebastian Kemper und Stefan Wiesner und Patrick Sitek. Noch bricht mein Server unter der Last nicht zusammen, aber viel fehlt nicht .

Go, Aussie, go !


1 Kommentar

Die guten Internettagebücher
schrieb [Sebastian Kemper] am 23.09.2004 um 18:37 Uhr
Ja da muss ich mich doch mal gleich zu Wort melden, wenn ich schon so nett erwähnt werde. Und zwar, dass ich die Zeit bis zu meinem Australienaufenthalt ebenfalls mit dem intensive Studium von Internettagebüchern und insbesondere deines Tagesbuch überbrückt habe. Und ich lese es immernoch, obwohl ich nun schon seit 2 Monaten selber Down Under bin. Es ist immer noch sehr interessant und im Vergleich zu den meißten anderen, eines der am best geschriebenen das sich immernoch lohn zu lesen. Schreib fleißig weiter so und vielleicht sollten wir mal ein Bierchen irgendwo in Newtown oder Darling Harbour trinken gehen... oder du kommst nach Coogee. :o) Alles Gute also und verlinkt bist du eh schon auf meiner Seite. Sebastian P.S.: Patrik und Stefan sind zwei Kommiltionen von mir.




Big Big World

Montag, 06.September 2004 @ 18:00 Uhr
archiv

In den vergangenen Tagen tauchte ziemlich oft der Name Game Programming auf. Einer der Hauptgründe dafür ist, dass dieses Fach den großen Teil meiner Zeit in Anspruch nimmt, zumindestens ist es ungleich mehr Aufwand als die anderen drei Vorlesungen zusammen. Die abzugebenden Assignments umfassen laut Aufgabenstellung jeweils 500 bis 5000 Zeilen Quellcode. Hüstel ... ich liege nicht in diesem Rahmen. Nicht mal wenn man den Faktor 2x hinzu nimmt.

In der Aufgabenstellung wird netterweise gar ein erwarteter Zeitrahmen erwähnt: normalerweise sollte man in 10 Stunden ein Pass, also bestanden, erreichen und für Distinction, will heißen gut, plant man am besten 25 Stunden ein. Wiederum reicht nicht einmal der Faktor 2x aus. Erneut hüstel.

Die Veranstaltung findet in diesem Semester zum allerersten Mal statt und hat es in dieser Form zuvor noch nicht an der Uni gegeben. In meinen Augen verschätzt sich der Dozent daher reichlich stark bei den geforderten Aufgaben. Er kam in der Vorlesung bei mehreren Verfahren, etwa Kollisionserkennung, stark ins Schwimmen, er scheint nicht alles hundertprozentig verstanden zu haben. Das behaupte ich an dieser Stelle mal ganz frech, selbst wenn ich damit meilenweit daneben liegen sollte.

Komischerweise wollen die Dozenten an der UTS immer alles auf Papier ausgedruckt haben. Jede Zeile, jedes Wort, jeden Buchstaben. Ich begreife das beim besten Willen nicht, denn das zerstört nur unnötig den Regenwald. Australien hat doch nicht soviel davon, nur die Küste Queenslands grünt fröhlich vor sich hin. Wir sind schließlich im digitalen Zeitalter, da kann man viele Dinge elektronisch machen.

Bei Kinko's, meinem Copyshop um die Ecke, bekommen die Angestellten immer dieses geldgierige Grinsen wenn ich den Laden betrete. Und sie haben ja auch Recht: heute ging ich um 34 A$ ärmer wieder raus. Nicht dass sie sauteuer wären, nein, mein Papierstapel war nur mit Mühe in einen Ringbinder zu bekommen.

Aber nachdem nun das erste Drittel in diesem Fach geschafft ist, beginnt unmittelbar das zweite Drittel. Wie ich solche essentiellen Grundregeln des Lebens hasse ... da können nicht einmal frische Kiwis etwas gegen ausrichten.





The Sounds Of Silence

Sonntag, 05.September 2004 @ 22:37 Uhr
archiv

Vor nunmehr fast einer Woche ist Paddy heimgeflogen. Ihr Zimmer steht seitdem leer und es hat sich noch kein neuer Mitbewohner eingefunden. Mir kommt die ganze WG ein wenig zu leblos, zu still, zu öde vor. Loida geht am Wochenende immer arbeiten um die Studiengebühren zu finanzieren (immerhin über 5000 Euro pro Jahr) und ist auch sonst viel mit ihrem Freund zusammen, Mark ist am Wochenende auch des öfteren weg (Familie besuchen und so) und dann bleibe ich als letztes Bollwerk zurück.

Jetzt könnte man einwerfen, dass da ja noch zwei Chinesen in meiner WG leben, die ich mit dieser Äußerung diskret unter den Tisch fallen gelassen habe. Doch die beiden sind alles andere als kommunikativ und außer einem schüchternen "Hello" kommt nicht mehr über ihre Lippen. Wenigstens lächeln sie dabei freundlich. Und zum Glück haben sie uns damals total falsch verstanden als es ums Säubern der Küche ging. Sie glauben seitdem fest, dass sie dafür zuständig sind und bringen immer fleißig den Müll runter. Darüber kann man sich echt nicht beschweren.

Mit etwas Neid ließ ich mir im Mai über die verqueren und katastrophalen Himmelfahrtserlebnisse berichten. Bekanntermaßen ist die Gegend um Berlin nicht die religiöseste Ecke in Deutschland. Deshalb feiert niemand das christliche Ereignis, sondern mißinterpretiert den Vatertag.

Je nach Land findet der Vatertag an vollkommen unterschiedlichen Tagen im Jahr statt. Die Australier haben sich ebenso wie die Neuseeländer für den ersten Sonntag im September entschieden. Ich bin nicht Vater, zumindestens weiß ich nichts davon, und enthalte ich mich dann auch allen Festlichkeiten. Der Vatertag beschränkt sich hier auch in Down Under auf aggressive Werbung, die schuldbewußten Kindern und Ehefrauen sinnlose Produkte unterjubeln will. Ohne mich, ich bleibe bei Werthers Echten.







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